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Fördermittel / Wirtschaftsförderung – Hilfe zur Selbsthilfe

Die Förderung von Unternehmensvorhaben ist EU-weit geregelt und unterliegt strengen Regularien, die bestimmen, welche Art von Vorhaben für welche Unternehmen in welcher Form unterstützt werden. Mithilfe dieser Förderungen sollen in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden. Außerdem soll eine Innovationsförderung in Form von technologischen Weiterentwicklungen der Wirtschaft und Gesellschaft gefördert werden.

Unternehmen in Industrie und Gewerbe können durch vier grundsätzliche Arten öffentlicher Fördermittel in Form von EU genehmigten Förderprogrammen unterstützt werden:

  • rückzahlbare und nicht rückzahlbare Zuschüsse,
  • Bürgschaften,
  • Fördermittelkredite in Form von zinsverbilligten Darlehen sowie
  • staatliches Beteiligungskapital.

Es ist jedoch zu verzeichnen, dass vor allem Fördermittel, speziell durch kleine und mittlere Unternehmen, nicht abgerufen werden. Somit werden vorhandene finanzielle Vorteile vertan. Insbesondere Zuschüsse für Investitionen, zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und zur Beratung von Unternehmen sowie viele zinsgünstige Kredite für so ziemlich jedes Vorhaben werden meist vernachlässigt.

Durch eine gezielte, individuelle Beratung ergibt sich die Möglichkeit, die Ihnen möglicherweise zustehenden finanziellen Mittel zu recherchieren und zur Verfügung zu stellen.

Förderung durch nicht rückzahlbare Zuschüsse

Informationen zur Beratung zu rückzahlbaren und nicht rückzahlbaren Zuschüssen, deren rechtlichem Rahmen und der erfolgreichen Beantragung. Mehr hier!

Staatliche Bürgschaften zur Risikoabsicherung

Informationen zur Beratung zu Bürgschaften für KMU, der Beantragung und den zu erfüllenden Voraussetzungen für den Erhalt. Weiter!

Zinsverbilligte Förderdarlehen

Informationen zur Beratung zu Förderkrediten, die durch öffentliche Mittel über niedrige Zinssätze verfügen, zu stellenden Sicherheiten und Voraussetzungen für die Beantragung sowie zum rechtlichen Rahmen. Weitere Infos!

Staatliches Beteiligungskapital

Beratung zu zeitweise zur Verfügung gestelltem Eigenkapital durch Beteiligungsgesellschaften, zu erfüllenden Voraussetzungen und einer erfolgreichen Beantragung. Mehr Infos!

Förderung durch nicht rückzahlbare Zuschüsse

Teilsubventionierte, Zuschüsse, die bei ordnungsgemäßer Verwendung nicht zurück zurückgezahlt werden müssen, dienen als zweckgebundene staatliche Transferleistungen und verringern den Restfinanzierungsbedarf.  Sie ersetzen jedoch nicht den Finanzierungsanteil eines Unternehmens. Zusätzlich zu den subventionierten öffentlichen Fördermitteln ist der Einsatz von nicht subventionierten öffentlichen Darlehen, von Eigenmitteln oder sonstigen Fremdmitteln erforderlich. Abgesehen davon gibt es rückzahlbare Zuschüsse, die an verschiedene Voraussetzungen und Bedingungen gebunden, dafür aber vollsubventioniert sind. Deren Erfüllung wird nach dem Bezug der Zuschüsse bei der Förderstelle überprüft, wodurch die Zuschüsse teilweise oder vollständig rückzahlungspflichtig werden können. Um dies zu verhindern bieten wir Ihnen im Vorfeld eine Beratung zu den für Sie am besten geeigneten Fördermitteln und unterstützen Sie bei der Beantragung.

Förderung für Investitionen (bis zu 45%)
45%
Förderung für Aus- und Weiterbildung (bis zu 80%)
80%
Förderung für Beratungsleistungen (bis zu 80%)
80%
Förderung für Forschung & Entwicklung (bis zu 100%)
100%
Förderung für Innovationen (bis zu 100%)
100%

Bürgschaften zur Risikoabsicherung

Bei Bürgschaften handelt es sich um einseitig verpflichtende Verträge, durch die ein Bürge sich gegenüber einem Gläubiger, beispielsweise einem Kreditinstitut, verpflichtet für die Erfüllung von Verbindlichkeiten eines Dritten, zum Beispiel eines Hauptschuldners in Form eines Kreditnehmers, einzustehen. Dabei ist der Bürge verpflichtet die Zahlung des Hauptschuldners zu übernehmen, wenn dieser nicht bezahlt. Bürgschaftsbanken übernehmen als Selbsthilfeeinrichtung der mittelständischen Wirtschaft Ausfallbürgschaften für kurz-, mittel- und langfristige Kredite.

Mithilfe von Bürgschaften, Grundschulden oder Sicherungsübereignung von Maschinen werden Förderdarlehen banküblich besichert, deren Form und Umfang im Rahmen von Kreditverhandlungen vereinbart werden.

Im Normalfall wird von der Hausbank im Gegensatz zur Förderbank die volle Rückzahlung der Kredite übernommen. Reichen die Sicherheiten des Antragstellers nicht aus, können bei der Förderbank bis zu 80% Haftungsfreistellung beantragt werden, wodurch die Hausbank gegenüber der Förderbank nur noch für einen bestimmten Teil des Darlehens haften muss.

Öffentliche Bürgschaften bzw. Haftungsfreistellungen dienen Unternehmen bei der Durchführung von Vorhaben, denen aufgrund fehlender Sicherheiten ein ungenügender oder gar kein Kredit gewährt werden würde.

Zinsverbilligte Darlehen

Zinsverbilligte Darlehen sind Kredite, die bei Förderdarlehen durch öffentliche Mittel über niedrige Zinssätze verfügen. Sie sind damit im Vergleich zu Krediten mit Kapitalmarktkonditionen besonders günstig. Der Zinssatz richtet sich dabei nach der Bonität des Kreditnehmers. Auch hier sind Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Maschinen oder Bürgschaften nötig, um sie banküblich zu besichern. Im Rahmen der Kreditverhandlungen vereinbaren der Kreditnehmer und seine Hausbank die Form und den Umfang der banküblichen Sicherheiten. Es ist wichtig, dass der Kreditnehmer seine Hausbank unbedingt vom Erfolgs eines Vorhabens überzeugt, da diese Förderdarlehen nicht direkt vom Kreditnehmer bei der Förderbank, sondern nur über eine Geschäftsbank beantragt werden können.

Das Hausbankprinzip

  1. Beantragung über Hausbank
  2. Bewertung des Vorhabens
  3. Bönitätseinschätzung Antragsteller
  4. Durchfinanzierung des Vorhabens
  5. Weiterleitung an Förderbank
  6. Auszahlung über Hausbank
  7. Prüfung Verwendungsnachweis
  8. Ausfallrisiko (Höhe abhängig von Bürgschaften / Haftungsfreistellung)
  9. Ggf. Rückabwicklung / Ausfallrisiko

Staatliches Beteiligungskapital

Eigenkapital, welches einem Unternehmen von Beteiligungsgesellschaften und anderen außenstehenden Geldgebern auf Zeit zur Verfügung gestellt wird, wird als staatliches Beteiligungskapital bezeichnet. Diese können in Form von offenen oder stillen Beteiligung sowie aus einer Kombination dessen erfolgen. Ein großer Vorteil dieser Förderung ist, dass die der Beantragung keine Sicherheiten benötigt werden.

Sie wird von öffentlichen Förderbanken zur Verfügung gestellt, um insbesondere mittelständische Unternehmen beispielsweise in folgenden Punkten zu unterstützen:

  • Optimierung der Kapitalstruktur
  • Finanzierung des Unternehmenswachstums
  • Verbesserung der Eigenkapitalausstattung
  • Finanzierung von Nachfolgekonzepten (management-Buy-out/management-Buy-in) und Gesellschafterwechseln

Informieren Sie sich jetzt über die Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen!

Sie sind auf der Suche nach Zuschüssen für Investitionen, Aus- und Weiterbildungen oder diversen Beratungsleistungen?  Dann nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von unseren kompetenten Beratern informieren.