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Eigenkapital zur Unternehmensfinanzierung

Für viele Start-Ups und Unternehmer stellen die Finanzierung der Gründung sowie späterer Wachstumsschritte eine Herausforderung dar, da ihnen anfangs keine verlässlichen Finanzinformationen zur Verfügung stehen und sie daher gezwungen sind mit ihrer Persönlichkeit und Ihrem Konzept zu überzeugen.  Je nach Unternehmensphase und Kapitalbedarf bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für die Eigenkapitalbeschaffung. Als Unternehmer bringen Sie, insbesondere bei der Gründung, ein gewisses Eigenkapital in Ihr Unternehmen ein.  Dabei handelt es sich um Mittel, die Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehen, nachdem alle Verbindlichkeiten, Schulden und das Fremdkapital abgezogen wurden.  Es beinhaltet damit das Kapital, das Sie zur eigenen Finanzierung in Ihr Unternehmen einbringen, also die eigenen Einlagen und den erwirtschafteten Gewinn. Durch den Einfluss von Maschinen und sonstigen Anlagen können neben den finanziellen Rücklagen auch, je nach Rechtsform und Grund- oder Stammkapital, Gegenstände ins Eigenkapital einfließen. Um Ihr Eigenkapital zu erhöhen können Sie beispielsweise die eigenen Kapitaleinlagen vergrößern oder auch neue Gesellschafter hinzuziehen, die im Rahmen einer Beteiligungsfinanzierung als Eigenkapitalgeber fungieren. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Ihr Unternehmen sich quasi von innen heraus selbst finanziert, indem Teile des Gewinns thesauriert und nicht an die Teilhaber ausgeschüttet werden. Demzufolge wird das gewonnene Eigenkapital als stille Reserve oder Gewinnrücklage verbucht.

Eigenkapital ist ein Fremdwort in Ihrem Haus?

Family & Friends

Vor allem in der Anfangszeit oder bei geringem Kapitalbedarf können Family & Friends unterstützend zur Finanzierung beitragen. Wenn Ihnen damit der Markteintritt gelingt und Sie erste Kunden gewinnen können, haben sie große Chancen durch konsequentes Bootstrapping zu wachsen. Ein großer Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Sie alle Anteile für sich behalten. Jedoch dauert die Umsetzung eigener Wachstumsziele ohne zusätzliches externes Kapital länger.

Business Angels, Crowdinvesting oder Venture Capital

Abhängig davon wie hoch Ihr Kapitalbedarf ist, können Sie aus verschiedenen weiteren Quellen zusätzliches Eigenkapital beziehen. Start-ups, die einen Kapitalbedarf von mehreren 10.000 Euro haben, können beispielsweise auf in zahlreichen Netzwerken organisierte Business Angels oder auf Crowdinvesting zurückgreifen. Wenn deutlich mehr Kapital benötigt wird, kommen zahlreiche Inkubatoren und klassische Venture Capital-Geber infrage.  Diese Venture Capital-Geber gehen bei der Finanzierung junger Unternehmen ein Risiko ein, da sie falls diese Unternehmen dann scheiten, ihr investiertes Geld nicht vermehren können oder sogar vollständig verlieren.   Abgesehen von Finanzspritzen bieten die Venture-Capitalists Know-how und Erfahrung, die sie mit den Start-ups teilen können, die sie unterstützen. Damit Sie  für Ihr Unternehmen passende Investoren und ausreichend Kapital finden, stehen wir Ihnen bei der Planung von Finanzierungsstrategien und -konzepten beratend zu Seite und bieten Ihnen selbstverständlich Informationen zu möglichen Förderprogrammen, mit denen Sie erfolgreich Kapital für Ihre Gründung oder Ihre Vorhaben beschaffen.

Crowdinvesting

Viele Existenzgründer und Start-ups entscheiden sich für Crowdinvesting als Finanzierungsstrategie. Hierbei suchen die Unternehmen nach Kapital und bieten im Gegenzug Beteiligungen an ihrem Unternehmen an. Der Kapitalgeber, der nun an der Gründung und Entwicklung beteiligt ist, kann dadurch auf Wertsteigerungen seiner Anteile hoffen. Aus diesem Grund steht die Rendite beim Crowdinvesting im Vordergrund.

Die Kapitalbeschaffung erfolgt hierbei durch eine Vielzahl kleiner Investoren, die mithilfe verschiedener Plattformen erreicht werden, auf denen das Unternehmen darauf angewiesen ist, die Geldgeber von Ihrem Konzept zu überzeugen. Dafür ist es sinnvoll, von vornherein den Betrag festzulegen, ab dem das Crowdinvesting erfolgreich umgesetzt werden kann.

Crowdinvesting eignet sich insbesondere für Start-ups, die anfangs einen Kapitalbedarf haben, der klassischen Venture Capital-Gebern zu gering ist oder die sich noch in einer sehr frühen Phase der Unternehmensentwicklung befinden.  In der Anfangszeit des Crowdinvestings lag der Betrag des beschafften Kapitals meist zwischen 50.000 und 100.000 €, wobei mittlerweile auch weitaus höhere Summen möglich sind. Beim Crowdinvesting geht es jedoch nicht nur darum Kapital einzusammeln. Durch Ihre Investoren erhalten Sie unter anderem neue Kontakte und Kooperationsmöglichkeiten sowie wertvolles Feedback.  Häufig kommt es dabei auch zu erhöhten Kommunikationsanforderungen oder kritischen Nachfragen, auf die Sie sich gut vorbereiten sollten. Wir stehen Ihnen bei der Umsetzung des Crowdinvestings bei Ihrer Existenzgründung zur Seite und unterstützen Sie bei der Vorbereitung.

Informieren Sie sich jetzt über die Finanzierungsmöglichkeiten zur Eigenkapitalsanierung ihres Unternehmens!

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